Faktoren

Faktoren, die die Systemeffizienz beeinflussen

Solange die Wetterbedingungen günstig sind und es nicht extrem heiß ist, ist davon auszugehen, dass die Photovoltaikanlagen von Solar-Carports gut funktionieren und ihre Effizienz und Leistungsabgabe mindestens 15 bis 20 Jahre lang aufrechterhalten. Bei der Planung einer Investition in einen Solar-Carport sollten jedoch die folgenden Faktoren berücksichtigt werden.

Wetterbedingungen und Temperatur

Die Temperatur eines Solarmoduls kann die Systemeffizienz beeinträchtigen und die Leistungsabgabe verringern. Diese Verluste spiegeln sich im Temperaturkoeffizienten wider, der die Abnahme der Leistungsabgabe eines Moduls pro 1 °C Anstieg über 25 °C (77 °F) misst. Monokristalline und polykristalline Module haben einen Temperaturkoeffizienten zwischen -0,3 % und -0,5 % pro °C, während Dünnschichtmodule einen Koeffizienten von näherungsweise -0,2 % aufweisen.

PV-Anlagen können bei bewölkten Bedingungen 10 bis 20 % weniger Strom erzeugen als bei sonnigen Bedingungen. Darüber hinaus nimmt der Wirkungsgrad von PV-Anlagen mit steigender Temperatur deutlich ab. Hohe Temperaturen können die Ausgangsspannung der Module verringern und damit den Gesamtwirkungsgrad der Anlage reduzieren. Einige moderne Module sind jedoch so konzipiert, dass sie diesen Effekt abmildern.

Modultyp und Zelltechnologie

Die Qualität und Technologie der Solarmodule beeinflussen den Wirkungsgrad der Anlage. Hochwertigere Module mit fortschrittlichen Technologien, wie monokristalline oder PERC-Module, haben in der Regel einen höheren Wirkungsgrad als billigere oder ältere Technologien.

Wirkungsgrad des Wechselrichters

Der Wirkungsgrad des Wechselrichters, der den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt, der in Gebäuden verwendet oder ins Netz eingespeist wird, beeinflusst ebenfalls den Gesamtwirkungsgrad der Anlage. Wechselrichter mit höherem Wirkungsgrad minimieren Energieverluste während des Umwandlungsprozesses.

Neigungs- und Ausrichtungswinkel

Der Winkel, in dem die Solarmodule relativ zur Position der Sonne installiert sind, sowie ihre Ausrichtung spielen eine wichtige Rolle für den Wirkungsgrad. Auf der Nordhalbkugel fangen nach Süden ausgerichtete Module in der Regel mehr Sonnenlicht ein und arbeiten effizienter.